Immobilien ABC

In unserem Immobilien ABC finden Sie Begriffe rund um das Thema Immobilien verständlich erklärt.

Sollten Sie einmal nicht fündig werden oder irgendwelche Fragen haben, dann sprechen Sie uns einfach an. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Auflassungsvormerkung

Erst mit der Eintragung in das Grundbuch werden Sie als Käufer einer Immobilie der rechtmäßige Eigentümer. Doch in der Regel dauert es nach dem Abschluss eines Kaufvertrages einige Zeit, bis Sie als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen werden.

Für diese Zwischenzeit tritt die AUFLASSUNGSVORMERKUNG in Kraft und schützt Sie davor, dass

  • der Verkäufer die Immobilie eventuell noch ein zweites Mal veräußert.
  • der Noch-Eigentümer die Immobilie mit einer Hypothek oder Grundschuld belastet, für die Sie dann mit dem Grundstück einstehen müssten.
  • Gläubiger des Veräußerers auf das Grundstück zugreifen können.

Die Auflassung wird in der Regel bei der notariellen Beurkundung des Kaufvertrages erklärt. Grundsätzlich muss die Auflassung vor einem Notar erfolgen und es müssen beide beteiligte Parteien anwesend sein.

Beurkundung

Soll eine Immobilie den Eigentümer wechseln, steht als finaler Schritt der Notartermin und die Beurkundung an.

Beurkundung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Notar den Kaufvertrag aufsetzt, welche die Rechtmäßigkeit der Vereinbarungen, Handlungen oder Aussagen der beteiligten Personen nachweist. Ohne die Beurkundung kann das Eigentum von Immobilien nicht übertragen werden.

Wir erläutern Ihnen kurz, wie der Besuch zwecks Beurkundung beim Notar abläuft:

  • Der Vertrag wird den beteiligten Parteien vom Notar laut und deutlich vorgelesen.
  • Käufer und Verkäufer können, während der Vertrag vorgelesen wird, Fragen stellen.
  • Der Vertrag wird anschließend von beiden Parteien in Anwesenheit des Notars unterschrieben.
  • Durch die anschließende Unterschrift des Notars wird der Vertrag wirksam.
  • Die Kosten der Beurkundung richten sich nach dem Kaufpreis der Immobilie, nicht nach der aufgewendeten Zeit.
  • Der Notar ist im Gegensatz zum Anwalt verpflichtet, keine Partei zu ergreifen, und muss beide Seiten neutral beraten.

Courtage

Das Wort Courtage kommt von französisch „courtier“= Makler, Agent.

Häufig wird der Begriff gleichbedeutend mit Provision verwendet. Sowohl Maklercourtage, als auch Maklerprovision bezeichnen eine erfolgsabhängige Gebühr, die ein Makler für erbrachte Dienstleistungen oder Geschäftsbesorgung als Vermittler erhält.

Achtung: Neuregelung der Maklerprovision ab Dezember 2020

Der Deutsche Bundestag hat im Juni 2020 das „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ beschlossen.

Ab wann gelten die neuen Regelungen?
Das Gesetz tritt am 23. Dezember 2020 in Kraft.

Sind alle Immobilienverkäufe betroffen?

Nein, betroffen sind Einfamilienhäuser und Wohnungen.

Somit sind Mehrfamilienhäuser, Grundstücke und Gewerbeobjekte nicht betroffen.

Was bedeutet das für Käufer und Verkäufer einer Immobilie
Wurde ein Maklervertrag mit beiden Parteien (Käufer und Verkäufer) geschlossen, teilen sich Käufer und Verkäufer die Courtage in gleicher Höhe. Wurde ein Maklervertrag z. B. nur mit dem Verkäufer geschlossen, zahlt der Käufer eine Courtage maximal in der Höhe, in der auch der Verkäufer verpflichtet wird.

Und wer zahlt die Maklerprovision bei einer Vermietung
Hier greift das Bestellerprinzip, das am 1. Juni 2015 in Kraft getreten ist und sich auf die Vermittlung von Wohnungsmietverträgen bezieht, sprich, derjenige der den Makler beauftragt hat.

Dampfsperre

Haben Sie sich auch schon gefragt, was eine Dampfsperre ist und was sie bewirken soll!

Auch wenn Sie es nicht sehen können, entsteht fast überall in Ihrem Haus Kondenswasser durch Verdunstung. Die Dampfsperre soll verhindern, dass die Dämmschicht Ihrer Immobilie feucht wird und Schimmelbildung einsetzt.

So wird zwischen der „warmen“ Innenseite und der Dämmung in der Decke eine dicke Folie angebracht, die das Niederschlagen von Kondenswasser im Dämmmaterial verhindert.

Dienstbarkeit

Theorie

Eine Dienstbarkeit bedeutet für den Eigentümer eines dienenden Grundstücks immer eine Einschränkung der Grundstücksnutzung.
Häufig wirkt sich das wertmindernd auf den Verkehrswert der Immobilie aus.

Praxis

Die Anwendung der Dienstbarkeit findet vor allem bei

  • der Nutzung von Zufahrten und/oder Wegen,
  • der Nutzung eines Wasseranschlusses,
  • dem Verlegen von Leitungen und
  • bei der sogenannten Grenzbebauung eines Nachbargrundstücks statt.

Dafür, dass der Eigentümer des dienenden Grundstücks die Nutzung durch eine andere Person dulden muss, kann er von diesem eine Nutzungsentschädigung verlangen (z. B. die Beteiligung an den Unterhaltungskosten der betreffenden Zufahrt).

Eigentümergemeinschaft

Unter Eigentümergemeinschaft versteht man die Gesamtheit aller Eigentümer innerhalb einer Wohneigentumsanlage.

Eine Eigentümergemeinschaft kommt beispielsweise dann vor, wenn man

  • gemeinsam mit anderen Personen eine Immobilie erbt: Erbengemeinschaft
  • gemeinsam mit einem Partner eine Immobilie kauft
  • eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus kauft: Wohnungseigentümergemeinschaft
  • einen bestimmten Zweck verfolgt, bspw. bei einer Errichtung einer Immobilie zwecks Vermietung: BGB-Gesellschaft

Wichtig: Alle Eigentümer entscheiden gemeinsam über die Immobilie!

Energieausweis

Der Energieausweis, auch Energiepass genannt, ist ein Dokument, das Aufschluss über den Energieverbrauch von Gebäuden – Mehrfamilienhäusern bzw. Einfamilienhäusern – gibt.

Durch die Einteilung in Effizienzklassen (A+ bis H) ermöglicht dieser den Vergleich der Gebäude untereinander.

A+ gibt ein Hinweis auf eine hervorragende und H auf eine schlechte Energiebilanz.

Zudem gibt der Energieausweis Anhaltspunkte für künftig anfallende Energiekosten und Modernisierungsoptionen.

Flurkarte

Eine Flurkarte kommt immer dann ins Spiel, wenn es um den Erwerb oder die Veräußerung von Häusern oder Wohnungen geht.
Genauer gesagt handelt es sich dabei um einen amtlichen Lageplan, aus dem die Grundstücksgrenzen ersichtlich sind.

Angaben in der Flurkarte:

  • Flurstücke, deren Nummern und Begrenzungen
  • Gemeinde- und Gemarkungsgrenzen
  • Gebäude, deren Nummer und deren Nutzungsart
  • Nutzungsart des Bodens
  • Blattrahmen mit Flurnummer, Bezeichnung der Gemarkung, Maßstab und Herkunft

Angaben in der Flurkarte:

  • Einen Flurkartenauszug können Sie beim örtlichen Katasteramt beantragen.

Kosten der Flurkarte:

  • Die Kosten für eine Flurkarte hängen von Art und Größe ab und betragen zwischen 15 und 60 Euro.


Flurstück

(Flur von mittelhochdeutsch vluor: Boden, Bodenfläche, Feld)

Ein Flurstück – auch als Parzelle bezeichnet – ist ein amtlich vermessener Grund und Boden bzw. die kleinste vermessungstechnische Einheit der Katasterführung (Registerführung) beim Grundbuchamt.

Jedes in sich abgeschlossene Grundstück ist ein Flurstück. Ein Grundstück kann mit einem Flurstück identisch sein, es kann aber auch mehrere Flurstücke umfassen.

Sie benötigen Unterstützung bei der Beschaffung der Dokumente? Melden Sie sich gerne bei uns!

Telefon: 06190 9267578

E-Mail: info@visconti-immobilien.de

Grunderwerbssteuer

Erwirbt man im Inland ein Grundstück oder einen Grundstücksanteil, wird eine Grunderwerbsteuer erhoben, die im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) geregelt ist.

Der Käufer schuldet dem Finanzamt die Grunderwerbsteuer und wird erst dann als Eigentümer ins Grundbuch eingetragen, wenn er sie bezahlt und vom Finanzamt die Bestätigung der Zahlung in Form einer Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten hat.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer?
Die Höhe der zu zahlenden Steuer ist abhängig vom Kaufpreis des Grundstücks und dem im jeweiligen Bundesland geltenden Steuersatz.

Gibt es Ausnahmen von der Grunderwerbsteuerpflicht?
Ja, in folgenden Fällen:

– Grundstückserwerb durch den Ehegatten oder eingetragenen Lebenspartner des Verkäufers
– Grundstückserwerb durch den früheren Ehepartner nach der Scheidung
– Erwerb durch Personen, die mit dem Verkäufer in direkter Linie verwandt sind
– Grundstückserwerb infolge einer Erbschaft
– Grundstücksschenkungen unter Lebenden
– Erwerb eines zum Nachlass gehörenden Grundstücks durch Miterben zur Verteilung des Nachlasses

Grundstücksgrenze

Die Grundstücksgrenze besteht aus vermessungstechnisch festgelegten Linien, durch die ein Flurstück als ein räumlich abgegrenzter Teil der Erdoberfläche von einem oder mehreren anderen Grundstücken abgetrennt wird.

Warum ist die Festlegung einer Grundstücksgrenze wichtig
Weil dadurch der Grenzfrieden zwischen den Nachbarn gewahrt wird.

Um die Grundsteuer exakt bemessen zu können.

Weil sie die Voraussetzung für die Bestimmung von Grenzabständen für die Errichtung von Gebäuden oder das Pflanzen von Bäumen und Sträuchern ist.

Wer legt die Grundstücksgrenzen fest?
Zur Vermessung von Grundstücksgrenzen befugt ist grundsätzlich nur eine behördliche Vermessungsstelle oder ein qualifiziertes Ingenieurbüro.

Wie erkenne ich Grundstücksgrenzen?
Sichtbar gemacht sind Grundstücksgrenzen oft durch Einfriedungen in Form von Zäunen, Mauern, Wänden oder Hecken, die aber nicht verbindlich sind.

Wo kann ich mir Auskunft über eine Grundstücksgrenze einholen?
Die sogenannte Liegenschaftskarte oder auch Flurkarte, nach der entsprechend das Grundstück im Grundbuch erfasst wird, gibt zuverlässig Auskunft über die Grundstücksgrenzen.

Hausrecht

Als Hausrecht wird das Recht eines jeden Eigentümers oder Besitzers (Mieters) einer Wohnung oder eines Hauses bezeichnet, in seiner Wohnung oder seinem Haus seinen Willen auszuüben. Wird eine Wohnung oder ein Haus vermietet, geht das Recht vom Eigentümer auf den Mieter über.

Das heißt, sie/er darf:

  • bestimmen, wer hereinkommen und sich in den Räumen aufhalten darf,
  • das Zutrittsrecht von Bedingungen abhängig machen,
  • den Zutritt nur zu bestimmten Zwecken erlauben,
  • ein Hausverbot erteilen.


Hausgeld

Als Wohnungseigentümer zahlen Sie das sogenannte Hausgeld oder auch Wohngeld in Form eines monatlichen Vorschusses an die Verwaltung Ihrer Wohnanlage.

Das Hausgeld setzt sich aus den Betriebskosten, z. B. für Strom, Gas, Wasser, Müllentsorgung, den Verwaltungskosten, z. B. für die Beaufsichtigung der Wohnanlage, und einer Instandhaltungsrücklage, z. B. die Wartung und Reparatur des Fahrstuhls, zusammen.

Die Höhe des Hausgeldes wird auf Basis eines jährlich erstellten Wirtschaftsplans und eines Verteilerschlüssels bestimmt.

Immobilienrente

Die Immobilienrente (oder auch Leibrente) ist eine Form der Rentenzahlung, die sich aus dem Verkauf, dem Teilverkauf oder der Beleihung der eigenen Immobilie ergibt.

Die Rentenzahlung kann einmalig, fortlaufend oder in einer Mischung aus beiden, mit festgelegter oder natürlicher Zeitbegrenzung erfolgen und mit verschiedenen Rechten oder Pflichten für den Verkäufer/Rentennehmer verbunden sein.

Dementsprechend gibt es die folgenden Modelle:

  • Leibrente bis ans Lebensende
  • Leibrente auf Zeit
  • Verkauf mit Nieß­brauchrecht
  • Verkauf mit Miet­vertrag
  • Teil­verkauf mit Nutzungs­entgelt
  • Eine (zeitlich begrenzte) Umkehr­hypothek

Die Möglichkeiten der Immobilienverrentung sind nicht nur vielfältig, sie hängen auch von verschiedenen individuellen Faktoren ab.

Instandhaltungsrücklage

Als Eigentümer einer Wohnung entrichtet man jeden Monat das Hausgeld, von dem ein Teil die Instandhaltungsrücklage ist. Sie dient der Eigentümergemeinschaft als finanzieller Puffer für den Fall, dass am gemeinsamen Eigentum, z. B. am Dach oder der Heizungsanlage, etwas saniert werden muss oder ein Schaden zu reparieren ist.

Jahressperrfrist

Sie haben eine Mieterhöhung erhalten, sind sich aber sicher, dass die letzte Anpassung erst ein paar Monate zurückliegt? Dann ist für Sie bestimmt interessant, was sich hinter dem Begriff “Jahressperrfrist” verbirgt.

Hat ein Vermieter die Absicht, die Miete nach oben anzupassen, darf er diese Mieterhöhung frühestens ein Kalenderjahr nach der letzten Mieterhöhung dem Mieter gegenüber geltend machen. Dieses Jahr wird als Jahressperrfrist bezeichnet.

Eine Mieterhöhung ohne Einhaltung der Jahressperrfrist ist unwirksam.

Kaution

Wenn man eine Wohnung mietet, ist es ganz üblich, dass der Vermieter eine Kaution fordert. Bei einer Kaution leistet der Mieter einen bestimmten Geldbetrag an den Vermieter, um so eventuelle aus dem Mietvertrag resultierende Forderungen, z. B. für ausstehende Mietzahlungen oder selbst zu verantwortende Mietschäden, abzusichern.

Es dürfen maximal drei Nettokaltmieten als Kaution vom Vermieter verlangt werden. Diese Mietkaution wird üblicherweise auf einem separaten Konto verwaltet und nach der Mietzeit zurückgezahlt, sollten keinerlei Forderungen ausstehen.

Kaufvertrag

Sind Sie gerade im Begriff eine Immobilie zu kaufen oder zu verkaufen, kommen Sie um einen schriftlichen Kaufvertrag nicht drum herum. Bei einem solchen Kaufvertrag, schließen Käufer und Verkäufer eine Vereinbarung auf Gegenseitigkeit ab.

Der Verkäufer verpflichtet sich darin, dem Käufer die Immobilie zu übereignen und zu übergeben. Im Gegenzug verpflichtet sich der Käufer, den vereinbarten Kaufpreis dafür zu zahlen. Im Kaufvertrag festgehalten werden z. B. die Angaben zu den Vertragspartnern, die Beschreibung des Kaufvertragsgegenstandes, der Kaufpreis, Zahlungstermin und -modalitäten und der Zeitpunkt des Eigentumsüberganges.

Der Kaufvertrag muss bei einem Immobilienverkauf auch immer notariell beurkundet werden.

Wir sind gerne für Sie da, wenn Sie Unterstützung brauchen.

Telefon: 06190 9267578
E-Mail:  info@visconti-immobilien.de

Leibrente

Im Alter wollen wir gern abgesichert sein. Wer eine Immobilie besitzt, hat die Möglichkeit, eine sogenannte Leibrente zu erhalten. Das bedeutet, dass der Käufer und der Verkäufer einer Immobilie statt einer einmaligen Kaufpreiszahlung die Zahlung eines monatlichen Betrages, die sogenannte Leibrente, vereinbaren.

Die Leibrente sieht im Regelfall die Zahlung auf Lebenszeit in Verbindung mit einem lebenslangen Wohnrecht für den Verkäufer vor. Sie eignet sich deshalb besonders für Senioren, die gern weiter in der Immobilie wohnen möchten und sich eine beständige Altersvorsorge wünschen. Beim Verkauf der Immobilie über einen Makler, kann dieser den Verkaufsprozess von Anfang an darauf ausrichten.

Löschungsbewilligung

Der Kaufpreis für eine Immobilie wird in der Regel über eine Bank finanziert. Als Sicherheit für die Bank wird im Grundbuch die sogenannte Grundschuld eingetragen. Hat der Darlehensnehmer nun seinen Kredit bei der Bank vollständig zurückgezahlt, kann er verlangen, dass seine Grundschuld aus dem Grundbuch getilgt wird. Hierzu benötigt er die Löschungsbewilligung der kreditgebenden Bank.

Die Löschungsbewilligung tritt mit der Streichung der Grundschuld im Grundbuch in Kraft. Kosten fallen für die Ausstellung einer Löschungsbewilligung nicht an, da die Bank damit einer gesetzlichen Verpflichtung nachkommt.

Mietspiegel

Spieglein, Spieglein, Mietspiegel – welche Miete ist hier richtig und üblich?

Zweck für Mieter
Dank des Mietspiegels erhalten Sie eine Übersicht über die in einer Stadt üblichen Miete.

Zweck für Vermieter
Anhand des Mietspiegels haben Sie einen Überblick über die Höhe der Miete, die Sie für Ihre Wohnung verlangen können.

Der Mietspiegel stellt also – in einer nach Stadteilteilen aufgegliederten Übersicht – die Mieten einer Stadt oder Gemeinde dar. Ermittelt wird dieser, indem sich der Haus- und Grundbesitzerverein mit den Mietervereinen auf diesen Spiegel „einigt“.

Anfordern können Sie diesem zum Beispiel über den Haus- und Grundbesitzerverein oder beim Mieterverein anfordern.

Meldepflicht

Puh, ein Umzug ist eine mühsame Sache, die oft mit viel Stress verbunden ist. Man verbringt viel Zeit, um die gesamten Habseligkeiten im neuen Zuhause auszupacken und sich wieder gemütlich einzurichten. Bis das letzte Bild hängt kann aber schon einige Zeit vergehen.

Doch bei all dem Umzugsstress dürfen Sie nicht vergessen sich umzumelden, denn es herrscht Meldepflicht in Deutschland! Ansonsten kann es teuer für Sie werden.

Grundsätzlich gilt, dass Sie 2 Wochen Zeit haben, das Einwohnermeldeamt

über Ihren neuen Wohnsitz zu informieren. Sollten Sie diese Frist nicht einhalten, wird ein Ordnungsgeld fällig. Bis zu 500 Euro müssen Sie bezahlen, wenn Sie die Frist verstreichen lassen.

Nebenkosten

Warm oder kalt? Das ist häufig die erste Frage an den Vermieter oder uns Makler, wenn es um das Thema Mietkosten geht. Die Kaltmiete, auch Nettomiete genannt, bezieht sich auf die Größe der Wohnung, die Zimmeranzahl, Ausstattung und Lage der Wohnung.

Die Warmmiete oder auch Bruttomiete, ergibt sich aus der Kaltmiete und den anfallenden Nebenkosten.

Dies zählt zu den Nebenkosten:

  • Grundsteuer
  • Wasserversorgung
  • Entwässerung
  • Heizkosten
  • Warmwasserkosten
  • Heizungs- und Warmwasserversorgungsanlagen
  • Personen- oder Lastenaufzüge
  • Straßenreinigung und Müllbeseitigung
  • Gebäudereinigung und Ungezieferbekämpfung
  • Gartenpflege
  • Beleuchtung
  • Schornsteinreinigung
  • Sach- und Haftpflichtversicherung
  • Hauswart
  • Gemeinschafts-Antennenanlage oder Breitbandverteiler

Die Nebenkosten werden nicht jeden Monat neu berechnet, sondern ergeben sich aus den Durchschnittswerten der vergangenen Jahre. Daher werden diese als Pauschale abgezogen. Da manche Kosten jedoch abhängig vom jeweiligen Verbrauch variieren, kann es sein, dass Sie nach der jährlichen Abrechnung entweder Geld nachzahlen müssen oder einen gewissen Betrag zurück erhalten.

Nachlassverwalter

Sie haben geerbt, es handelt sich aber um einen überschuldeten Nachlass, der auch noch völlig undurchsichtig ist?

Zudem haben Sie Bedenken, dass Gläubiger an Sie herantreten könnten und Ansprüche bei Ihnen geltend machen möchten? Vielleicht überlegen Sie sogar, lieber das ganze Erbe auszuschlagen, bevor Sie noch durch das Erbes überschuldet sind?

Dann wenden Sie sich an einen Nachlassverwalter.

Ein Nachlassverwalter kommt zum Einsatz, wenn eine Überschuldung des Nachlasses naheliegt oder wenn er unübersichtlich ist. Dabei kann er verhindern, dass bei einer Überschuldung des Erbes Privatvermögen der Erben zur Tilgung von Verbindlichkeiten herangezogen wird. Man spricht von einer Haftungsbeschränkung.

Besteht die Annahme, dass eine Befriedigung von Verbindlichkeiten durch Erben ansteht, kann ebenfalls ein Nachlassverwalter bestellt werden. Dieser stellt dann sicher, dass der Nachlass bevorzugt für die Begleichung der Nachlassverbindlichkeiten eingesetzt wird.

Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit sich an uns zu wenden. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und ein gemeinsames Gespräch, um Sie individuell mit unserer jahrelangen Erfahrung zu unterstützen.

Telefon: 06190 9267578

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Offenbarungspflicht

Offenbarungspflicht – im Gesetz auch Aufklärungspflicht genannt – bedeutet, dass der Verkäufer einer Immobilie den Käufer über alle wichtigen Umstände und Gegebenheiten rund um die Immobilie aufklären muss.

Solche Umstände bzw. Gegebenheiten können zum Beispiel versteckte Mängel, ein bestehender Denkmalschutz, eine sich jahreszeitlich verändernde Hausumgebung – z. B. der Bach, der im Frühjahr immer über die Ufer tritt – oder der streitende Nachbar als Grund für den Verkauf sein. Eine Offenbarungspflicht besteht immer, auch wenn der Käufer nicht explizit nachfragt.

Sie möchten Ihr Haus verkaufen und sichergehen, dass alles glatt läuft? Wir unterstützen Sie gerne!

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Optionsvertrag

Ist der Verkäufer einer Immobilie daran interessiert, dass der Kaufinteressent die Immobilie wirklich kauft, und möchte der Käufer, dass der Verkäufer die Immobilie nicht anderweitig anbietet, kann ein sogenannter Optionsvertrag zwischen Käufer und Verkäufer geschlossen werden. In diesem verpflichtet sich eine Partei entweder, die Immobilie zu kaufen oder sie nicht anderweitig anzubieten.

Ein solcher Optionsvertrag ist für beide Parteien als eine moralische, aber keine gesetzlich verbindliche Verpflichtung zu sehen.

Sie haben Fragen dazu? Melden Sie sich gerne bei uns!

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Passivhaus

Ein Passivhaus? Ja! Sollte Ihnen der Begriff nicht geläufig sein, lesen Sie gern weiter. Wir erläutern Ihnen die Besonderheiten und Vorteile eines Passivhauses.

Damit man sein Haus ein Passivhaus nennen kann, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Diese hier im Detail zu erläutern, würde den Rahmen sprengen. Es sei aber soviel gesagt, dass ein Passivhaus dank verschiedener baulicher Maßnahmen ohne klassische Heizung auskommt.

Somit verbraucht es etwa 75 % weniger Heizenergie, als ein üblicher Neubau. Ein Passivhaus bezieht die Energie nämlich nicht aus herkömmlichen Quellen, sondern profitiert von einer ausgetüftelten Kombination aus Lüftungs- und Heizungstechnik mit einer guten Dämmung.

Im Übrigen kommt daher auch die Bezeichnung „passiv“, denn die Energiequellen, wie Sonneneinstrahlung, Abwärme von Personen und technischen Geräten, sind keine aktiven Heizungssysteme.

Vorteile eines Passivhauses

– erhebliche Energie- und Nebenkosteneinsparungen
– konstante Raumtemperatur in Sommer und Winter
– gute Luftqualität im Haus – Staub und Pollen bleiben durch Belüftungsanlage draußen
– kaum Risiko eines Feucht- oder Schimmelschadens
– gute Ökobilanz


Sondernutzungsrechte

Sind Sie Eigentümer einer Immobilie und somit Teil einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG)? Dann sollten Sie auf jeden Fall das Sondernutzungsrecht kennen. Denn durch dieses können Ihnen als Eigentümer besondere Rechte an der Gemeinschaftsfläche eingeräumt werden. Sprich, Sie können bestimmte Flächen allein und unter Ausschluss der anderen Wohnungs- und Teileigentümer nutzen.

Prinzipiell können alle Flächen, die als Gemeinschaftseigentum von einer Wohnungseigentümerschaft genutzt werden, einem Wohnungseigentümer als Sondernutzungsfläche zugesprochen werden. Doch in der Regel kommen folgende Gemeinschaftsflächen in Frage:

– Terrassen
– Gemeinschaftsgärten oder Gartenanteile
– Kellerräume
– Dachboden
– Garagenplätze
– KFZ-Parkplätze
– hauseigene Schwimmbäder oder Saunen

Unser Tipp
Sondernutzungsrechte zu einer Eigentumswohnung machen diese bei einem Verkauf attraktiv und steigern ihren Wert. Greifen Sie deshalb zu, falls solche Nutzungsrechte angeboten werden.

Spekulationssteuer

Verkaufen Sie als Immobilienbesitzer Ihr Haus innerhalb der sogenannten „10-jährigen Spekulationsfrist“ und erwirtschaften auf diese Weise einen Gewinn, verpflichtet der Fiskus Sie zur Zahlung einer Spekulationssteuer.

Doch schauen Sie hier, wann keine Spekulationssteuer fällig wird.

In Kürze:

Immobilie wurde ausschließlich selbst genutzt
keine Spekulationssteuer fällig

Immobilie wurde mehr als 10 Jahre vermietet
keine Spekulationssteuer fällig

Immobilie wurde weniger als 10 Jahre vermietet
Spekulationssteuer wird fällig

Heute wird der Begriff „Spekulationssteuer“ vorwiegend für die eher sperrige Bezeichnung „Einkommensteuer auf Verkaufsgewinn aus privaten Geschäften“ verwendet.

Schlichtungsverfahren

Leider können Nachbarn schnell zu erbitterten Feinden werden. Die Themen, über die Nachbarn streiten, sind dabei so vielfältig, wie die Menschen selbst. So entzündet sich bspw. Ärger an den Bäumen im Garten, die den eigenen Pflanzen die Sonne nehmen, am häufigen Grilldunst oder an der Musik, die nach draußen schallt. Zack – ehe man sich versieht, droht der Nachbar mit einer Klage.

Allerdings muss nicht jede Streitigkeit zwischen zwei Parteien zwangsläufig vor Gericht enden. Als Alternative dient ein Schlichtungsverfahren. Einige Bundesländer sind sogar dazu verpflichtet, Streitigkeiten in einem Schlichtungsverfahren zu verhandeln, bevor ein staatliches Gericht hinzugezogen wird.

Um ein Schlichtungsverfahren einzuleiten, bedarf es eines Antrags einer der beiden Parteien. Dieser kann entweder schriftlich bei der zuständigen Gütestelle eingereicht oder dort mündlich zu Protokoll gegeben werden. Der dortige Urkundsbeamte bestimmt eine Schlichtungsperson.

Die Kosten der Streitschlichtung sind überschaubar. Sie liegen im Durchschnitt je nach Umfang des Verfahrens bei ca. 20 bis 150 €.


Tilgung

Den Traum vom eigenen Haus oder der eigenen Wohnung haben heute viele Menschen. In den meisten Fällen muss zur Finanzierung des Immobilienkaufs oder des Hausbaus ein Kredit aufgenommen werden, da nicht ausreichend Eigenkapital vorhanden ist.
Die Rückzahlung des Kredites oder Darlehens bezeichnet man als Tilgung. Dabei entscheidet der Kreditnehmer, mit welcher Tilgung er die Rückzahlung der Finanzierung leisten kann oder möchte. Die monatliche Kreditrate setzt sich aus zwei Teilen zusammen: der eigentlichen Tilgung und den Tilgungszinsen.

Treuhänder

Ein Treuhänder ist eine natürliche oder juristische Person, welche die Interessen einer anderen natürlichen oder juristischen Person vertritt oder Dinge verwahrt bzw. verwaltet.
Der Einsatz eines Treuhänders dient der Absicherung. Voraussetzung für eine Treuhänderschaft ist, dass der Treuhänder vollkommen uneigennützig handelt; die ihm übertragenen Rechte sind im Treuhändervertrag festgelegt. Beim Verkauf einer Immobilie z. B. kann ein Notar als Treuhänder fungieren, der die Kaufsumme auf einem eigens eingerichteten Konto, dem sogenannten Notaranderkonto, verwaltet und diese erst nach Erfüllung aller im Kaufvertrag festgelegten Bedingungen an den Verkäufer aushändigt.


Umschuldung

Der Begriff Umschuldung bedeutet, dass man einen neuen Kredit zur Tilgung bestehender Forderungen aufnimmt.

Doch warum sollte man überhaupt eine Umschuldung vornehmen?

Grund für eine Umschuldung ist meist die Absicht, mehrere bestehende Kredite in einem neuen Darlehen zusammenzufassen. Dadurch lässt sich die Gesamtmonatsrate und somit auch finanzielle Belastung des Kreditnehmers senken.

Darüber hinaus können Umschuldungen auch zu geringeren Zinsen führen. Gerade bei Krediten mit längerer Laufzeit kann es vorkommen, dass sich das allgemeine Zinsniveau an den Kapitalmärkten mit der Zeit stark verändert. Wenn der Kreditnehmer sein Darlehen umschuldet, erhält er den Zinssatz, die zum Zeitpunkt der Umschuldung üblich sind.

Kurz zusammengefasst:

  • Mit einer Umschuldung wird der alte Kredit durch ein neues Darlehen abgelöst
  • Durch die Umschuldung lässt sich die monatliche Belastung reduzieren
  • Auch Zinssenkungen sind theoretisch möglich

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Oftmals macht man Post vom Finanzamt nicht gerade gerne auf. Doch beim Thema Unbedenklichkeitsbescheinigung ist es eine feine Sache.

Haben Sie ein Grundstück erworben oder vererbt bekommen, benötigen Sie eine Bescheinigung, um sich beim Notar ins Grundbuch als Besitzer eintragen lassen zu können.

Bei einer Unbedenklichkeitsbescheinigung handelt es sich genau um diese Bescheinigung. Diese bekommen Sie vom Finanzamt, wenn Sie die Grunderwerbssteuer bezahlt haben.


Vorkaufsrecht

Wer eine Immobilie kauft, der möchte sich meist den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllen und denkt dabei natürlich nicht gleich wieder ans Verkaufen. Gibt es jedoch einen ernsthaften Interessenten, hat man die Möglichkeit, diesem für den Fall des Verkaufs der Immobilie – auch wenn dieser noch in zeitlich weiterer Ferne ist – ein sogenanntes Vorkaufsrecht einzuräumen. Das bedeutet, diese Person hat das vorrangige Recht, die Immobilie vor allen anderen zu erwerben.

Ein Vorkaufsrecht kann vertraglich festgelegt (schuldrechtliches Vorkaufsrecht) oder im Grundbuch eingetragen (dingliches Vorkaufsrecht) werden.

Das gesetzliche Vorkaufsrecht gilt z. B. für Mieter, deren Mietwohnung in Wohneigentum umgewandelt werden soll.

Verkehrswert

Wer seine Immobilie verkaufen möchte, tut dies meist aus einem guten Grund. Der ideelle Wert ist hierbei nicht ermittelbar, denn jeder Eigentümer hat seine ganz eigene Beziehung zum Objekt und verbindet damit Erinnerungen und Geschichten. Was vor einem Verkauf jedoch unbedingt ermittelt werden kann und auch sollte, ist der Verkehrswert der Immobilie.

Der sogenannte Verkehrswert oder auch Marktwert wird durch den Preis bestimmt, der zum Zeitpunkt der Wertermittlung im gewöhnlichen Geschäftsverkehr unter Berücksichtigung der rechtlichen Gegebenheiten, der tatsächlichen Eigenschaften, der Beschaffenheit und Lage des Grundstückes bei einem Verkauf zu erzielen wäre. Der Verkehrswert Ihrer Immobilie gibt Ihnen also den wichtigsten Anhaltspunkt für die Festlegung des Verkaufspreises. Vor einem Verkauf sollten Sie daher zunächst den aktuellen Verkehrswert durch einen Gutachter oder Immobilienmakler ermitteln lassen.

Sie möchten Ihre Immobilie professionell einschätzen lassen? Wir übernehmen das gerne für Sie!

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