Erfahrungen & Bewertungen zu Marco Visconti Mieteinnahmen | Immobilienmakler Hattersheim & Rhein-Main- visconti-immobilien

Beiträge

Auf Ihrem Mietkonto geht plötzlich weniger Geld ein und der Mieter begründet das mit einer überhitzten Wohnung aufgrund der hohen Außentemperaturen?
Nun sind Sie verunsichert, da sie nicht genau wissen was rechtens ist und was Sie unternehmen können?
In der Tat ist die Rechtslage leider nicht eindeutig.

Folgende Fakten kann man festhalten:

    • Es gibt keine allgemeine gesetzliche Regelung, die eine Mietminderung um eine bestimmte Prozentzahl festlegt, sobald unerträgliche Temperaturen in der Wohnung herrschen.
    • So ist ein Temperaturanstieg in der Wohnung grundsätzlich kein Mangel, auch nicht in einer Dachgeschosswohnung.
    • Eine Mietminderung bei Hitze kann lediglich unter Umständen begründet sein.
Eine Mietminderung ist trotz hoher Temperaturen in der Regel dann nicht möglich, wenn …
    • … der Wärmeschutz den technischen Anforderungen entspricht, die im Zeitpunkt der Errichtung des Gebäudes galten.
    • … die Aufheizung der Wohnung nicht auf einen baulichen Mangel zurückzuführen ist.

Wenn die Mietminderung nicht rechtens ist, sollten Sie …

    • … der Mietminderung schriftlich widersprechen, mit Begründung, warum sie nicht rechtens ist.
    • … den Mieter auffordern, die ausstehende Miete innerhalb einer bestimmten Frist zu zahlen und eine mögliche Klage ankündigen.

Ihr Marco Visconti

Vermietung Mieteinnahmen absetzen
Zunächst gilt: Alle Mieteinnahmen, die Sie als Privatperson durch Vermietung und/oder Verpachtung von Häusern und Wohnungen erzielen, müssen Sie in der Steuererklärung (Anlage V) angeben und versteuern.

Aber: Vermieter müssen nicht die kompletten Mieteinnahmen versteuern, sondern können einige Kosten geltend machen. Abschreibungen
Wenn eine Immobilie erworben und dann vermietet wird, können 50 Jahre lang jeweils zwei Prozent des Gebäudewerts geltend gemacht werden. Schuldzinsen
Sollte ein Darlehen für den Kauf der Immobilie aufgenommen worden sein, können Teile davon ebenfalls geltend gemacht werden. Die Anrechnung gilt allerdings nur für die Zinszahlungen, nicht für etwaige Tilgungssummen.

Laufende Kosten
Auch laufende Kosten mindern Erträge – und somit die Steuerlast. Darunter fallen beispielsweise Kosten für die Verwaltung des Hauses oder Reparaturen im Haus oder in der Wohnung.